Jahresbericht 2010 der Stiftung Infanteriebunker Fischbalmen

Der aktuelle Jahresbericht steht hier als PDF-Datei zum Download bereit.



Ab sofort erhältlich: Publikation Fischbalmen

Ab sofort ist eine 150-seitige Publikation im Format A4 mit einer kompakten Fassung der Geschichte des Bunkers Fischbalmen sowie einer Beschreibung der Sperren am rechten Thunersee-Ufer erhältlich. Kosten inkl. Versand Inland: 44 Franken - die Auflage ist limitiert, es hat noch rund 20 Exemplare. Infos/Bestellungen: Hier



Hier: Broschüre Fischbalmen

Ab sofort ist eine 32-seitige Broschüre im Format A5 mit einer kompakten Fassung der Geschichte des Bunkers Fischbalmen erhältlich. Die Broschüre umfasst viele Details über den Bau und die Einsatzzeit sowie die eingesetzten Waffen. Kosten: 12 Franken inkl. Porto/Versand (Inland). Versand und Rechnungstellung erfolgt über die Stiftung Fischbalmen. Hier bestellen














Medienmitteilung vom 26. Juli 2010

US-Amerikaner im Bunker

Am letzten Samstag hat eine Gruppe von 23 Gästen aus den USA durch Vermittlung eines Interlakner Hotels den Bunker Fischbalmen in der Beatenbucht besucht. Die Gruppe war beeindruckt von der Grösse und der umfangreichen Ausstattung dieses Verteidigungswerkes aus dem Zweiten Weltkrieg. Beeindruckt hat aber auch die Tatsache, dass diese Werke auch in der Zeit des sog. Kalten Krieges bis Ende 1994 in Betrieb geblieben sind.


Reisegruppe aus den USA mit Militärhistoriker Günther Reiss aus Interlaken vor dem Bunker Fischbalmen in der Beatenbucht

Medienmitteilung vom 2. August 2009

Erfolgreicher Oberländer Festungstag

Alle vier in Privatbesitz befindlichen Festungswerke rund um den Thunersee hatten am 2. August gemeinsam offen. Eine provisorische Bilanz des zweiten Oberländer Festungstags: rund 1700 Besucher.

Spannend und faszinierend ist der Besuch in einer ehemaligen Militärfestung allemal – durch die Fernsehserie «Alpenfestung – Leben im Reduit» stieg das Interesse am Oberländer Festungstag sicher noch: Eine erste provisorisch Bilanz am Sonntag abend ergab eine gesamte Besucherzahl von rund 1700 Personen in allen vier Anlagen zusammen. Zwischen 11 und 17 Uhr waren vier private Anlagen rund um den Thunersee offen, dies ermöglichte es, mehr als eine der unterschiedlichen Festungen an einem Tag zu besuchen.


Medienmitteilung vom 4. Juli 2009

Seit 10 Jahren offen für alle

Einst als streng geheime Sperre am rechten Thunersee-Ufer erstellt, ist der Infanteriebunker Fischbalmen in der Beatenbucht seit zehn Jahren in privaten Händen – und so für alle Interessierten besuchbar. Am Samstag, 4. Juli, wurde dieses Jubiläum im kleinen Rahmen gefeiert. An der Feier vorgestellt wurde der neu gestaltete Flyer sowie der erstmalige Auftritt im Internet unter www.bunker-fischbalmen.ch. Silvio Keller, Präsident des Stiftungsrates, freute sich, den geladenen Gästen eine positive Bilanz über die vergangenen 10 Jahre präsentieren zu können. So wurde das Werk in dieser Zeit von fast 4000 Personen aus allen Altersgruppen besucht, darunter auch viele Schulklassen. Die damit erarbeiteten Mittel von rund 20'000 Franken sind laufend in den Betrieb und in die Ergänzungen der Ausstattung geflossen. Besonders stolz ist der Stiftungsrat darauf, dass ein Exemplar der ursprünglichen Werkbewaffnung in Form einer Infanteriekanone mit Kaliber 4,7 cm gefunden und beschafft werden konnte. Trotz der erfreulichen Besucherzahlen ist der Betrieb aber nur dank der ehrenamtlichen Arbeit der Stiftungsräte und dank grosszügigen Zuwendendungen möglich. Als Besonderheit des Tages durften die Gäste einen auf einem Privatgrundstück in der Nähe von Fischbalmen gelegenen Seebeobachtungsbunker besichtigen.

Der Bunker Fischbalmen
Der Infanteriebunker Fischbalmen A1883 wurde 1941/42 durch zivile Unternehmen in der Beatenbucht am Thunersee erstellt. Er gehörte zu den Abwehrstellungen der Schweizer Armee und blieb bis in die neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts im Verteidigungsdispositiv. Der Auftrag bestand darin, einen Gegner mit den fest eingebauten und mobilen Waffen zu stoppen und am Vormarsch ins Alpenreduit zu hindern. Die Besatzung konnte mit der Kanone auf die am See gelegene Strassensperre wirken. Die Stollenanlage war bis 1994 regelmässig mit Truppen besetzt. Das Werk wurde auf Initiative der Offiziersgesellschaft Interlaken und Umgebung von der Stiftung Infanteriebunker Fischbalmen im Originalzustand übernommen. Diese stellt mit Unterstützung durch zahlreiche Gönner und Freiwillige den Museumsbetrieb und den Unterhalt für die Nachwelt sicher.

Besichtigungen
Von April bis Oktober jeweils am dritten Samstag des Monats von 14 bis 17 Uhr. Führungen jeweils um 14.10 und 15.40 Uhr. Treffpunkt vor dem Buffet Beatenbucht.
Zusätzliche Führungen für Gruppen auf Anfrage. Gruppenführungen jeweils am Mittwoch Vormittag auch via Tourist Center Beatenberg – Telefon 033 841 18 18.
Eintritt 6 Franken für Erwachsene, Kinder bis 14 Jahre gratis

Kontakt/Anfragen
Silvio Keller, Beatenbergstrasse 60B, CH 3800 Unterseen – Telefon 033 822 52 77 - info@bunker-fischbalmen.ch -
www.bunker-fischbalmen.ch